Fotolia 60292269 S Panorama

Neues aus dem Netzwerk

KiGO Netzwerktreffen „Begleitet aufwachsen“: Selbstbestimmt am Leben teilhaben

Mai 2022

 

Zum 9. Mal haben sich Vertreterinnen und Vertreter der Frühen Hilfen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen zu einem gemeinsamen Austausch getroffen. Ziel dieses Netzwerkstreffens ist es, in der Region, über die Stadt- und Landkreisgrenzen hinweg, ein Betreuungskontinuum und gemeinsames Hilfe-Netzwerke zu schaffen. „Es geht uns darum, dass Kinder in den ersten drei Lebensjahren in psychischer und körperlicher Gesundheit aufwachsen können – das ist von wesentlicher Bedeutung für die weitere Entwicklung“, erklärt Netzwerk-Koordinatorin

Ann-Christin Schoibl.

 

 

IMG 3611

Foto 1

 

Das Netzwerk „Begleitet aufwachsen“ besteht seit 2015 und kooperiert mit dem bundes- und regionalweiten Netzwerk Frühe Kindheit (KoKi, gefördert durch das Bayrische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration und der Bundesinitiative Frühe Hilfen). Die regelmäßigen Treffen sollen den beteiligten Einrichtungen die Möglichkeit geben, deren jeweilige Arbeit und Projekte vorzustellen. „Bei unserem letzten Treffen durften wir Maria Ranzinger und Sarah Axinger von der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) begrüßen“, berichtet Schoibl.

 

IMG 3613

 Foto 2

Die EUTB ist zuständig für

  • Menschen mit bestehenden oder drohenden Behinderungen,
  • Angehörige von Menschen mit Behinderungen und
  • Mitarbeiter im Auftrag einer Institution, Organisation oder Behörde (z.B. Krankenkassen, Integrationsfachdienste).

 

Es werden z.B. Fragen zu …

Assistenz, Hilfsmitteln, Arbeit und Beruf, Finanziellen Leistungen, Wohnen, Freizeitgestaltung, Familie und Partnerschaft beantwortet.

 

Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben sowie umfassende Teilhabe an sämtlichen gesellschaftlichen Bereichen“, lautete die Kernaussage des Vortrags. Aus diesem Grund wurde im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes deutschlandweit sogenannte EUTB-Beratungsstellen eingeführt, die wiederum vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert werden. Eine dieser Beratungsstellen ist seit April 2018 unter Leitung von Sarah Axinger und Maria Ranzinger beim Caritasverband für Stadt und Landkreis Passau e.V. im Konradinum verortet.

EUTB_Logo_CMYK.jpg

 

Weitere Information zum Angebot der EUTB finden Sie unter https://www.eutb-passau.de/

 

Foto 1: Netzwerktreffen "Begleitet Aufwachsen" Mai 2022

Foto 2: (v.l.) Ann-Christin Schoibl (KiGO Netzwerkoodinatorin), Maria Ranzinger (EUTB) und Sarah Axinger (EUTB) 

KiGO-Netzwerktreffen „Begleitet aufwachsen“ – die Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Bistums Passau (EFL) stellt sich vor

 Mai 2021

 

Unbenannt

Foto: Daniel Albrecht (M.A. Pädagogik und Psychologie, Dipl.-Betriebswirtin (FH), Ehe-, Familien- und Lebensberaterin (Dipl. BAG),

KomKom-Trainerin, SAFE-Mentorin, EFT-Paartherapeutin i.A., Bindungstherapie, Stressmanagement)

 

Bereits zum 8. Mal haben sich im Frühjahr die Teilnehmer des KiGO-Netzwerkes „Begleitet aufwachsen“ getroffen – coronabedingt im virtuellen Raum. Das Netzwerktreffen stand seiner Zeit unter dem Motto „Sichere-Eltern-Kind-Bindung“ mit den Angeboten der bindungsorientierten Familienberatung der Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) des Bistums Passau. Die EFL berät Menschen und Familie bei Themen, die die Ehe- und Partnerschaft betreffen (Partnerwahl, Konfliktlösung, Trennung, Sexualität etc.), in Familienangelegenheiten (Eltern, sichere Bindung, Generationskonflikte etc.) und auch bei allen Lebensthemen (Einsamkeit, Burnout, Gewalt, Missbrauch etc.).

  

So hat Daniela Albrecht von der EFL eine sichere Eltern-Kind-Bindung als Grundstein für das gesunde körperliche und seelische Aufwachsen von Kindern gesetzt. In ihrem Vortrag berichtete sie nicht nur über die klassische Familienberatung hinsichtlich der „Eltern-Kind-Bindung“, sondern ging auch auf spezielle Kurse für Eltern in der EFL (z.B. FamShip-, bindungsbasiertes- und emotionsfokussiertes Training für Eltern) ein.

Im Rahmen dieses Beratungsangebotes haben Eltern die Möglichkeit sich zu wichtigen Fragestellungen, wie

  • wie fördern wir eine sichere Bindung zu unserem Kind?
  • wie können wir die „sichtbaren Bindungen“ in unserer Familie verstehen?
  • was bildet Vertrauen und Sicherheit in Familienbeziehungen?
  • und wie reparieren wir Störungen in der Familie und versöhnen uns?

beraten zu lassen.

Weitere Informationen zu Angeboten der Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Bistums Passau finden Sie online unter www.efl-passau.de.

 

Weiterlesen

Strukturen gemeinsam neu denken & gestalten

Mai 2021

 

 Vortrag

(Ann-Christin Hufen KiGO-Netzwerkkoordinatorin

 

IMG 6776

(Dr. Michael Zeller, KiGO-Netzwerkpartner, Oberarzt Eltern-Baby-Zentrum Kinderklinik Passau)

 

Wir durften uns Mitte Mai 2021 über die Einladung der Süddeutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. zu deren virtuellen Jahrestagung freuen (SGKJ - Home).

 

Im Rahmen des Gesundheitspolitischen Forums zu dem Thema "Strukturen neu denken & gestalten" referierten und diskutierten Klaus Holetschek (Bayrischer Staatsminister für Gesundheit und Pflege), Dr. Dominik Ewald (Landesvorsitzender u. Landespressesprecher BVKJ Bayern), Dr. Michael Zeller (KiGO-Netzwerkpartner, Oberarzt Eltern-Baby-Zentrum Kinderklinik Passau) und Ann-Christin Hufen (Koordinatorin des KiGO-Netzwerkes) über alte und neue Strukturen in der pädiatrischen Versorgungen von Kindern und Jugendlichen in Bayern. Im Rahmen eines Einzelvortrages wurde in diesem Zusammenhang das Kinder- und Familiengesundheitsnetzwerk Ostbayern als Best-Practice-Beispiel für multiprofessionelle Versorgungsstrukturen vorgestellt. 

 

Ergebnis dieser Podiumsdiskussion war, dass es weiterhin innovative Projekte und Strukturveränderungen bedarf, um die Aus- und Weiterbildung der Kinder- und Jugendärzten sicherzustellen, die Digitaliserung voranzutreiben und den Ausbau von Präventionsangeboten zu gewährleisten. Hier Bedarf es einerseits die (finanzielle) Unterstützung durch die Politik, anderseits aber auch die Beteiligung der Krankenkassen. 

 

Die ÄrzteZeitung berichtete von der Jahrestagung: ÄrzteZeitung 16.05.2021

Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft Passau/Freyung-Grafenau

Juni 2021

 

PSAGLogo PSAG Mit Schrift

 

 

Das Kinder- und Familiengesundheitsnetzwerk Ostbayern bzw. die Kinderklinik Dritter Orden Passau ist auch Mitglied in der Psychosozialen Arbeitgemeinschaft Passau/Freyung-Grafenau.

Die PSAG ist ein Zusammenschluss von regionalen Institutionen, Einrichtungen und Diensten, die mit der Versorgung und Betreuung von psychisch Kranken und psychisch Behinderten befasst sind.

Ziele und Aufgaben der PSAG:

  • Bestandsaufnahme, Koordination und Vernetzung der Einrichtungen und Dienste zur Versorgung psychisch kranker Menschen aller Altersgruppen
  • Erarbeitung von Vorschlägen zur Verbesserung und Erweiterung der regionalen Versorgungsstruktur und Weiterleitung an politische Entscheidungsgremien
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Belange der Zielgruppe, Netzwerkarbeit und Vertretung in themenbezogenen Gremien.

 

Unsere Netzwerkkoordinatorin nimmt regelmäßig am dazugehörigen Arbeitskreis für  Kinder und Jugendliche teil und wurde jüngst zur kommissarischen Leiterin dieses Arbeitskreises benannt.

Im Juni 2021 fand die diesjähige Mitgliederversammlung virtuell in den Räumlichkeiten der Kinderklinik statt. 

Die Passauer Neue Presse berichtete hierrüber: 

PNP 29.06.2021

 

 

Weitere Informationen zur PSAG finden Sie unter:

Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft Passau/Freyung-Grafenau

 

Foto:

Hinter dem Vorstand der PSAG stehen Michael Maroth (von links) vom Gesundheitsamt Passau, Sprecher des AK Senioren, Beisitzer Steffen Schulz von der Caritas Freyung, Beisitzer Thomas Hofbrückl von der Lebenshilfe, Sprecher des AK Erwachsene, Vorsitzender Stefan Wosnik von Bezirkskrankenhaus Passau, Geschäftsführerin Karin Freund vom Gesundheitsamt Passau, Dr. Heidi Brandl vom Gesundheitsamt Passau, Elvira Grillmeier vom Gesundheitsamt FRG und Ann-Christin Hufen von der Kinderklinik, die ab 1. Juli kommissarische Sprecherin des AK Kinder und Jugendliche ist (Foto:Katrin Freund).

Frühe Soziale Beratung in der Geburtshilfe Eggenfelden

Februar 2021

 

5166CDE2 BEEC 44D1 AB9F D97953F713D1

 

KoKi Logo       Logo Rottal-Inn     logo Rottal Inn Kliniken

 

(v.l.: Ann-Christin Hufen M.A., Dr. Benedikt Steif)

 

Seit April wurde das Angebot für Eltern und Neugeborene in der Geburtshilflichen Abteilung der Klinik Eggenfelden durch die Zusammenarbeit mit der Kinderklinik Dritter Orden Passau weiter verbessert (📰 Weitere Verbesserung in der Neugeborenen-Versorgung (mykinderklinik.de). Seitdem ist werktäglich ein erfahrener Arzt im Bereich der Neugeborenen-Medizin der Kinderklinik Passau in der geburtshilflichen Abteilung anwesend, um Vorsorge-Untersuchungen wahrzunehmen und für Fragen und Antworten von Müttern beziehungsweise Eltern zur Verfügung zu stehen.

In diesem Zusammenhang wurde nun auch durch ein überregionales Kooperationsprojekt zwischen der Kinderklinik Dritter Orden Passau und dem Netzwerk Frühe Kindheit (KoKi) des Landratsamtes Rottal-Inn die psychosoziale Beratung von frischgebackenen Eltern ausgebaut, um frühzeitig bei multiplen familiären Belastungen eine hürdenfreie Brücke zu den Unterstützungsangeboten der Frühen Hilfen bauen zu können. Mit dieser Zusammenarbeit erreicht das Kinder- und Familiengesundheitsnetzwerk einen erneuten Meilenstein in  der überregionalen Präventionsarbeit.

Weiterlesen